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Oberdiessbach, 6.8.2026

Aufruf zum Wassersparen

Die anhaltende Trockenheit bewirkt, dass die Quellen der Wasserversorgung Oberdiessbach nur noch knapp genügend Wasser liefern, um den aktuellen Verbrauch im Versorgungsgebiet abdecken zu können. Damit sich die Lage nicht weiter zuspitzt, müssen wir die Bevölkerung bitten, den aufgrund der hohen Temperaturen unüblich hohen Wasserverbrauch ab sofort einzuschränken.

Sie werden insbesondere gebeten:

  • Auf die Bewässerung von Rasenflächen zu verzichten.
  • Gemüse- und Blumenbeete nur noch gezielt und zurückhaltend zu bewässern.
  • Keine Fahrzeuge zu waschen.
  • Keine Schwimmbäder zu füllen.
  • Sparmöglichkeiten im Haushalt auszuschöpfen, zum Beispiel duschen statt baden, bei Haushaltsgeräten wassersparende Programme nutzen, unnötig fliessendes Hahnenwasser vermeiden.

Als weitere Sparmassnahme werden auch die durch das Drucknetz der WVO versorgten Dorfbrunnen vorübergehend abgestellt. 

Vorübergehende grössere Wasserbezüge, zum Beispiel für die Landwirtschaft und die Bewässerung öffentlicher Rasenflächen und Anlagen, sind nach wie vor möglich. Sie sind wie bisher bewilligungspflichtig und dürfen nur in direkter Absprache mit der Bauverwaltung und der WVO erfolgen. 

Die Wasserversorgung und die Bauverwaltung Oberdiessbach danken den Einwohnerinnen und Einwohnern für das Verständnis und für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer wichtigen Ressource Trinkwasser. 

Sobald sich die Situation bessert, werden die genannten Einschränkungen wieder aufgehoben. Die entsprechende Publikation erfolgt über die Website der Gemeinde.

Wasserversorgung Oberdiessbach und Bauverwaltung Oberdiessbach

Bei Fragen erteilt die Bauverwaltung Oberdiessbach (Tel. 031 770 27 24) weitere Auskünfte.

GV 2026: Neuwahl Gemeindevertretung

Seit der GV vom 4.4.2014 hat André Furrer als Gemeinderat die Einwohnergemeinde im Vorstand der WVO vertreten. Aufgrund der Amtszeitbeschränkung musste André anlässlich der Gemeindewahlen 2025 auf eine erneute Kandidatur verzichten und ist auf Ende 2025 aus dem Gemeinderat ausgetreten. André war während seiner Zeit im Gemeinderat zuständig für das Ressort Tiefbau/Betriebe und somit der richtige Mann für den Austausch von Informationen und für die Koordination von Projekten, die sowohl die WVO als auch die Gemeinde betrafen. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde war während seiner Amtszeit auch dank André ausgezeichnet. An der GV vom 10.4.2026 wurde Markus Hirschi als neuer Gemeindevertreter in den Vorstand der WVO gewählt. Markus (WVO-Genossenschafter seit 2007) ist seit 2026 Mitglied des Gemeinderats und wie André zuständig für das Ressort Tiefbau/Betriebe. 

Trinkwasserverbrauch in Oberdiessbach 2025

Mittlerer Wasserverbrauch 2025 im Versorgungsgebiet pro Tag:  867 m3. 

Mittlerer Wasserverbrauch 2025 pro Einwohner und Tag: ca. 284 l (inkl. Industrie, Gewerbe, Netzverluste)

GV 2025: Neuwahl Vorstand

Anlässlich der Generalversammlung vom 11.4.2025 mussten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der WVO mit grossem Bedauern von den Rücktritten des Präsidenten Stephan Tschaggelar (17 Jahre Vorstand), des Finanzverantwortlichen Fritz Neuenschwander (12 Jahre Vorstand) und des Betriebsleiters Pius Stalder (26 Jahre Betriebsleiter/Brunnenmeister) Kenntnis nehmen.

Als neuer Präsident wurde das langjährige Vorstandmitglied Hans Neuenschwander gewählt. Als neue Vorstandsmitglieder konnten Thomas Schärer und Michael Poschung gewonnen werden. Als Betriebsleiter/Brunnenmeister amtiert neu Marcel Moser. Er ist Brunnenmeister mit eidg. Fachausweis und arbeitet bei der Firma Stalder Haustechnik AG.

Die übrigen Vorstandsmitglieder Michael Kauz (Sekretär), Hansjörg Steffen (Leiter Technik), Martin Wüthrich (Stv. Leiter Technik) und André Furrer (Vertreter Gemeinde Oberdiessbach) wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt.

PFAS im Diessbacher Wasser: aktuell kein Thema!

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)hat die gesundheitlichen Risiken durch das Vorkommen von per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) im Juni 2020 neu bewertet. Am 16. Dezember 2020 wurden in der EU neue Höchstwerte für PFAS im Trinkwasser definiert. Die Schweiz ist zur Zeit ebenfalls daran, neue Höchstwerte für PFAS im Trinkwasser festzulegen. So lange diese noch nicht in Kraft gesetzt sind, wird das Trinkwasser nach aktuellem Recht beurteilt. Es ist davon auszugehen, dass die zukünftigen PFAS Höchstwerte strenger sein werden.

Das kantonale Laboratorium hat am 7. Mai 2024 im Versorgungsnetz der WVO eine Trinkwasserprobe entnommen und bezüglich Herbiziden, Chlorothalonil-Metaboliten, PFAS und Trifluoressigsäure untersucht. Sämtliche Untersuchungsergebnisse entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.